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Zeiterfassung im Bau: Saubere Stundenbasis für Lohn, Kalkulation und Abrechnung

Dieser Leitfaden zeigt, wie Sie Zeiterfassung im Baustellenalltag professionell umsetzen, damit operative Erfassung und kaufmännische Weiterverarbeitung nahtlos zusammenarbeiten.

Lesezeit: 8 Minuten

Warum Zeiterfassung ein Schlüsselprozess für Profitabilität ist

In Bau- und Handwerksbetrieben entscheidet die Qualität der Zeiterfassung direkt über Lohnabrechnung, Nachkalkulation und Rechnungsfähigkeit. Unvollständige oder verspätete Zeitdaten führen zu Abweichungen in Kosten und Margen.

Eine mobile, strukturierte Erfassung reduziert genau diese Risiken. Zeitdaten werden dort erfasst, wo die Leistung entsteht – mit klarer Zuordnung zu Projekt und Auftrag.

Von der Erfassung bis zur Freigabe: so bleibt der Prozess belastbar

Ein professioneller Ablauf besteht aus drei Schritten: Erfassung durch Mitarbeitende, Prüfung durch Verantwortliche und Übergabe in Folgesysteme. Jeder Schritt braucht klare Regeln, damit keine Datenlücken entstehen.

Je konsistenter diese Routine ist, desto weniger Zeit geht im Backoffice für Korrekturen verloren.

  • Start-/Stop- oder blockbasierte Erfassung je Einsatz
  • Projekt- und auftragsbezogene Zuordnung der Stunden
  • Freigabeprozess mit nachvollziehbaren Korrekturschritten
  • Direkte Weiterverarbeitung für Lohn und Rechnung

Praxisnutzen für Büro, Baustelle und Controlling

Auf der Baustelle sinkt Dokumentationsaufwand, weil Stunden direkt im Arbeitsfluss erfasst werden. Im Büro steigt die Datenqualität, weil weniger manuelle Nachpflege nötig ist.

Für Controlling und Geschäftsführung entsteht eine belastbare Grundlage für Soll-Ist-Vergleiche und bessere Projektentscheidungen.

Best Practice: klare Zeitkategorien und kurze Prüfzyklen

Definieren Sie eindeutige Kategorien für produktive Zeit, Rüstzeiten und Sonderfälle. Das verbessert die Auswertbarkeit und verhindert spätere Interpretationskonflikte.

Zusätzlich helfen kurze wöchentliche Prüfzyklen, Fehler früh zu korrigieren statt am Monatsende unter Zeitdruck nachzuarbeiten.

FAQ

Wie oft sollten Zeitdaten geprüft werden?

Ideal ist ein kurzer wöchentlicher Rhythmus. So bleiben Korrekturen klein und die Datenqualität für Lohn und Abrechnung konstant hoch.

Warum ist die Projektzuordnung so wichtig?

Nur mit klarer Projektzuordnung lassen sich Personalkosten korrekt bewerten und Leistungen sauber abrechnen. Ohne Kontext verlieren Zeitdaten einen Großteil ihres Nutzens.